Die Altstadt Nürnbergs ist der Bereich, der schon um 1500 n. Chr. bestand und von einer mächtigen Schutzanlage umgeben war. Die Pegnitz teilt den Bezirk in zwei etwa gleichgroße Teile: die nördliche Sebalder Seite und die südliche Lorenzer Seite. Dabei ist der nördliche Teil der ältere. Im Nordwesten steht, integriert in das Schutz-Bollwerk, die mächtige Kaiserpfalz, die Wiege der Stadt. In Ihrem Schutze entwickelte sich nach Süden und Osten zu das mittelalterische Nürnberg. Am heutigen Straßenverlauf lässt sich noch erkennen, wie neubesiedelte auch zwischenzeitlich Teile durch Schutzanlagen gesichert wurden. Nach 1200 erreichte dann die Besiedelung die damals sumpfigen Gebiete an der Pegnitz. Jetzt begann die Besiedelung der Lorenzer Seite, die Schritt für Schritt nach Süden und Osten zu voranschritt.
Um 1500 n. Chr. erstreckte sich die Stadt über eine Fläche von ca. km². Die damalige Schutzanlage ist heute wieder weitgehend restauriert. Daneben ist die alte Kaiserburg eine weitere Attraktion, genauso wie manche engen und verwinkelten Gassen, gelegentlich gesäumt von alten Patriezierhäusern. Der Nürnberger Heimatverein hat es sich zu Aufgabe gemacht zu erhalten, was vom mittelalterischen Nürnberg noch übrig ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das alte Rathaus in Nähe der Sebalduskirche. Erhalten geblieben ist auf der Sabalder Seite auch das Geburtshaus des großen Nürnberger Malers Albrecht Dürer.
In der Nürnberger Altstadt kommt jeder auf seine Kosten.
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