Eibach gehört zur Außenstadt Süd und wurde zusammen mit anderen Gemeinden 1922 nach Nürnberg eingemeindet. Das heute über 700-jährige Eibach entstand aus einer Forsthube im Reichswald um Nürnberg. Schon sehr früh gab es Verbindungen zur Freien Reichsstadt Nürnberg. Sei es, daß Besitzer der Försterei das Nürnberger Bürgerrecht erwarben; oder sei es das Nürnberger Patritzier die Forsthube Eibach in ihren Besitz brachten. Im Jahre 1373 ist Conrad Motter als Erbförster von Eibach erwähnt. 1447 wurde Eibach eine eigene Pfarrei. Schon sehr früh trat Eibach der reformierten Kirche bei und wurde im 30-jährigen Krieg arg zerstört. Der wiederaufgebaute Ort bestand aus ca. 25 bäuerlichen Anwesen. Ende des 17. Jahrhunderts gab es in Eibach bereits Schulmeister.
Nach 1806 kam Eibach zum Königreich Bayern. In der Folgezeit nahm die Einwohnerzahl rasch zu. Um 1900 hatte der Ort ca. 1.000 Einwohner zwanzig Jahre später waren es bereits ca. 3.000 Einwohner. Nach dem Zweiten Weltkrieg verstädterte der Stadtteil zusehens und zählt heute um die 9.000 Einwohner. Der Zuzug von Vertriebenen und Flüchtlingen spielt dabei eine besondere Rolle. Mit der Eröffnung des Nürnberger Hafens am Main-Donau-Kanals gewann Eibach auch große Bedeutung als „Hafenstadt".
Über die B2 ist Eibach gut an das Fernverkehrstrassennetz angebunden. Über Busse, Eisenbahn und „Nightlimer" ist Eibach in den NVV eingebunden.
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