Der Ortsname Gibitzenhof kommt wohl von einem Gutshof, in dessen Gegend es zur Entstehungszeit noch viele Kiebitze gab. Zu Zeiten, da es in unserem Landen noch das „Wanderkönigtum" gab, als der König von Burg zu Burg zog, um von dort aus sein Land zu regieren, mußte der gesamte Troß vom Burggrafen versorgt werden. Um dies erfüllen zu können, ließen wohl die Markgrafen der Nürnberger Burg in der Gegend von Gibitzenhof (und auch anderswo) einen Gutshof anlegen. Daraus ging der Herrensitz Gibitzenhof hervor, der erstmals 1455 genannt wird, hervor. An den Gutshof wurde später ein Schloß angebaut. Im 2. Weltkrieg wurde die gesamte Anlage zerstört und später die Ruinen abgetragen. Im 19. Jahrhundert mit der beginnenden Industrialisierung ließen sich um das Dorf Großbetriebe nieder und trugen zur Veränderung des dörflichen Ortsbildes bei Siemens, MAN u.a. sind noch heute wichtige Arbeitgeber.
Wegen der schlimmen Zerstörung im 2. Weltkrieg und der Wiederaufbau im zeitgemäßen Stil ist das Stadtbild recht uneinheitlich.
Mit einer Fläche von über 5 km² und ca. 11.600 Einwohner (Dez. 03) gehört Gibitzenhof zu den größeren Stadtteilen. Seit 1899 ist es Nürnberger Stadtteil.
Durch die Lage an der südlichen Ringstraße und am Franken-Schnellweg, sowie durch Straßenbahn und Stadtbusse ist Gibitzenhof vorzüglich an das Verkehrsnetz angebunden.
Mit einer Grundschule und zwei Gymnasien ist Gibitzenhof auch schulisch gut versorgt.
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