Gleißhammer war im 14. Jahrhundert ein Dorf südöstlich von Nürnberg. Bereits 1899 wurde es in die Stadt eingemeindet. Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert siedelten sich Hammerwerke und metallverarbeitende Betriebe an. Damit verlor Gleißhammer seinen dörflichen Charakter. Gelegen zu beiden Seiten des südöstlichen Ringes zwischen der B4 und der B8, ist der Stadtteil sowohl mit dem städtischen wie auch überreginalen Verkehrsnetz gut verbunden.
Das sehenswerte Zeltnerschloss wurde erstmals im Jahr 1370 erbaut und diente zum Schutz einer Hammermühle zur Blecherstellung. Nach mehrfacher Beschäftigung und restloser Zerstörung wurde die gesamte Anlage um 1570 in noch größeren Ausmaßen neu aufgebaut, das Schloss mit den zeitüblichen Dacherkern. Nach mehrfachen Besitzerwechsel übernahm 1845 der Industrielle Johannes Zeltner den Herrensitz. Seither trägt das Schloss seinen Namen. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde es in einfacherem Stil wiederaufgebaut und dient heute überwiegend Wohnzwecken.
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