Katzwang ist Nürnbergs südlichster Stadtteil, begrenzt im Westen von der Rednitz und im Osten von Main-Donau-Kanal; drei Brücken darüber verbinden Katzwang mit den Nachbarorten auf der anderen Kanalseite.
Eine Furt über die Regnitz war der Anlaß für die Entstehung einer ersten kleinen Siedlung vermutlich bereits zur Karolinger - Zeit um 800 n. Chr. Katzwang wird erstmals 1152 urkundlich aufgeführt. Durch Ablaßbriefe mehrerer Bischöfe von Freising und Eichstädt für einen Kirchen -und Brückenbau entstanden in Katzwang eine steinerne Kirche- und auch eine Kirche an der Furt über die Rednitz im Zuge einer Straße von Nürnberg nach Weißenburg. Am Anfang der Neuzeit wüteten im Ort (in Katzwang- alternativ!)
mehrmals ansteckende Krankheiten, und im 30-jährigen Krieg wurde Katzwang ebenfalls stark zerstört. Im Jahre 1806 kam der Ort zu Bayern und wurde bald darauf zur politischen Gemeinde erhoben. Im Zuge der Kommunalreform 1972 wurde Katzwang nach Nürnberg eingemeindet. Ein Dammbruch in der Bauzeit des Main-Donau-Kanals setzte 1979 weite Teile der Gemeinde unter Wasser und verursachte Schäden in Millionenhöhe.
Heute hat Katzwang weit über 8.000 Einwohner auf einer Fläche von über 4,5 km². Der dörfliche Charakter ist weitgehend verschwunden zugunsten einer vollständigen Bebauung. Neben der alten Wehrkirche aus dem 13. Jahrhundert sind auch das erste Schulhaus aus dem Jahre 1888 sowie ein altes Hammerwerk erhalten.
Wertvolle Kunstwerke sind auch in der evangelischen Pfarrkirche erhalten geblieben. An der Grund- und Hauptschule Nürnberg-Katzwang gab es im Jahre 2003 insgesamt 333 Schüler.
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