Kronburg liegt im Süden Nürnbergs an der A6, die hier die Stadtgrenze bildet. Jenseits der Autobahn beginnt der Lorenzer Reichswald. Zu den benachbarten Stadtteilen hat Kornburg keine bauliche Verbindung. Bis zur Eingemeindung nach Nürnberg 1972 war Kornburg ein selbstständiger Marktflecken. Erstmals findet Kornburg 1236 urkundlich Erwähnung. Gegründet wurde der Ort wahrscheinlich schon kurz nach der ersten Jahrtausendwende von Arbeitern der zahlreichen Steinbrüche um den Kornberg, einem Höhenzug nördlich von Kronburg. Lange Zeit hatten die Nürnberger Burggrafen das Sagen. Sie verliehen dem Ort 1364 das Marktrecht. In zahlreichen Kleinkriegen wurde der Marktflecken wiederholt zerstört, und im Dreißigjährigen Krieg die Bevölkerung fast vollständig ausgelöscht.Um 1800 gab es in Kornburg rund 80 Anwesen. 1806 fiel Kronburg an das Königreich Bayern, 1818 wurde es eine politische Marktgemeinde bis zur Eingemeindung nach Nürnberg.
Die Einwohnerzahl von ca. 600 im Jahre 1820 blieb bis 1940 fast unverändert. Erst Ende des letzten Jahrhunderts stieg die Einwohnerzahl rasch an und beträgt heute über 4.000.
Das im 13. Jahrhundert erlaubte Reiterschloß mit Bergfried und Innenhof sowie anschließendem Wirtschaftshof ist nach mehrmaligen Umbauten noch heute weitgehend erhalten. Weiteres Schmuckstück aus vergangenen Zeiten sind die Herrensitze „Serz`sches Schloß´", ebenfalls an der Kornburger Hauptstrasse.
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