Der Stadtteil Langenwasser ist erst im 20. Jahrhundert entstanden. Gelegen im Südosten der Stadt, war das Areal noch zu Beginn des Jahrhunderts Teil des Lorenzer Reichswaldes. Nach mehreren Waldbränden wurde das Gebiet gerodet und zum Teil landwirtschaftlich genutzt.
In der NS-Zeit nach 1934 bot sich das Gelände als Standort für die Errichtung eines Massen-Zeltlagers für die Parteitagsteilnehmer an. Die Errichtung einer einfachen Infrastruktur diente diesem Zweck. Als nach 1940 auf dem Gelände keine Parteiveranstaltungen mehr stattfanden, übernahm die Wehrmacht das Gelände und installierte dort ein Lager für Kriegsgefangene.
Nach dem 2. Weltkrieg war Langwasser ein Konglomerat aus Flüchtlingslagern, ersten Wohnsiedlungen und baulichen Überresten der NS-Zeit. Um 1950 entstanden die ersten Siedlungen für Flüchtlinge und Vertriebene. Ab 1972 begann die Besiedelung des ehemaligen „Märzfeldes" nach dem Motto „Wohnen im Grünen" neben Wohnbebauung gibt es auch Gewerbeareale mit kleineren und großen Wirtschaftsbetrieben (z.B. Grundig-Werk; Post-Verteilzentrum und Klinikum Nürnberg-Süd).
Der 1938 eingemeindete Stadtteil auf einer Fläche von 5 km² und zum 31.12.2005 mit 31.033 Einwohnern ist verkehrstechnisch in jeder Weise hervorragend gedient.
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