Mit einer Fläche von 0,76 km² ist Rangierbahnhof-Siedlung eine der kleineren Stadtbezirke. Er liegt im Südosten der Stadt ca. 4 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Die Anfänge der Rangierbahnhof-Siedlung liegen im 1. Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts. Außerhalb des damaligen Stadtbereiches wurde auf eine Forsthube des Reichswaldes der Rangierbahnhof in Betrieb genommen.
Auf nicht nutzbaren Flächen der Zu- und Abfahrten dazu entstanden 1904 erste Häuser. Ein Jahr danach wurde der Bereich in die Stadt ein gemeindet.
Dreigeschoßige Bürgerhäuser mit Erker, Türmchen und Gauben im Stil der damaligen Zeit herrschten vor. Im Osten ist die Rangierbahnhof-Siedlung durch die die B8 begrenzt. Im Osten führt sie direkt ins Stadtzentrum. Über Straßenbahn und U-Bahnlinien ist die Rangierbahnhof-Siedlung mit dem städtischen Verkehrsnetz gut verbunden. 1913 wurde ein Schulhaus gebaut. Hauptsächlich Bedienstete der Reichsbahn fanden hier eine Bleibe. Am Ende des 2. Weltkrieges wurde die Rangierbahnhof-Siedlung wegen der Nähe zum Rangierbahnhof durch Fliegerangriffe in Mitleidenschaft gezogen.
Fischbach (Stadtteil)
Brandschatzt und zuletzt 1943 bombardiert. Fischbach hat einen Anschluß an die A9 und ist über mehrere Stadtbuslinien auf unterschiedlichen Routen und das städtische U-Bahn- und S-Bahnnetz angebunden.
Fischbach ist Sitz des Bürgeramtes Nürnberg-Ost mit den unterschiedlichsten Dienstleistungen für die Bürger. Im Rahmen der Kommunalreform von 1972 wurde der Ort nach Nürnberg eingemeindet. Er verfügt über eine Grund- und Teilhauptschule sowie eine städtische Bibliothek. Bei einer Gesamtfäche von gut 2,5 km² hat Fischbach knapp 5.000 Einwohner.
Unternehmen können im kostenlosen branchenbuch fünf Einträge kostenlos schalten.