Reichelsdorf liegt im Süden von Nürnberg an der B2. Der nördlichere Teil wird im Osten von der Bahnlinie Nürnberg - Augsburg begrenzt, der südlichere Teil liegt östlich dieser Bahnlinie ( mit Bahnhof Reichelsdorf). Die ehemalige Gemeinde Reichelsdorf wurde am 15.6 1922 nach Nürnberg eingemeindet. Reichelsdorf hat rund 8.000 Einwohner.
Eine Mühle an der Pegnitz dürfte am Beginn des Ortes gestanden haben. 1299 wird der Name erstmals genannt. Im Jahre 1336 wechselte die Mühle ihren Eigentümer und blieb über 200 Jahre im Besitz der Familie Waldstromer, bis die Mühle und weitere Besitzungen in Reichelsdorf an die Markgrafen von Ansbach veräußert wurden. Ende des 18. Jahrhunderts kam Reichelsbach unter preußische Verwaltung, und 1806 endgültig zu Bayern. Zusammen mit einigen kleineren Orten wurde zwei Jahre später die Gemeinde Reichelsbach gebildet. 1849 erhielt Reichelsbach einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Nürnberg - Schwabach, heute ein Vorstadtbahnhof. Ein halbes Jahr nach der Eingemeindung wurde Reichelsbach mit der Eröffnung der 1. Nürnberger Stadtbuslinie an das innerstädtische Verkehrsnetz angebunden. Heute dienen mehrere Bußlinien, 1 S-Bahnlinie, und zum Wochenende mehrere Nachtlinien den Stadtteil verkehrstechnisch vorbildlich.
Reichelsbach hat sowohl eine Grundschule ( in zwei getrennten Gebäuden, als auch eine vollausgebaute Hauptschule.
Erhalten ist von früher der Mühlhof und die Gaststätte „Brandenburger Wirtshaus".
Unternehmen können im kostenlosen branchenbuch fünf Einträge kostenlos schalten.