Der Stadtteil Wöhrd gehört seit 1825 zu Nürnberg. Es liegt im Osten der Stadt innerhalb der Ringstraße und nördlich der Pegnitz. Im Westen grenzt Wöhrd an die Altstadt.
An der Pegnitz gelegen, gab es im ausgehenden Mittelalter hier viele Mühlen. Das Dorf gehörte zum Besitz der Nürnberger Burggrafen. 1427 erwarb Nürnberg neben der Burg auch das noch vor 1500 n. Chr. mit Wall und Graben umgeben, was im 30. jährigen Krieg dazu beitrug, daß Wöhrd weitgehend verschont blieb. Nach vorübergehender preußischer Besetzung fielWöhrd 1806 an Bayern und wurde kurz darauf der politischen Gemeinde Wöhrd zugeschlagen, einige Jahre später nach Nürnberg eingemeindet.
Die 1820 errichtete Textilfabrik wurde 1876 wieder stillgelegt. Die Stadt erwarb die Anlage des Wöhrder Sees 1972 in einem Naherholungsgebiet ist der Stadtteil bevorzugtes Wohngebiet.
Am Straßenverkauf läßt sich noch gut die mittelalterische Schutzanlage erkennen. Hier gibt es noch historische Fachwerkhäuser. Der Kramer-Klett-Park lädt zum Bummeln ein. Mehrere Hochschulen, Gymnasium und Wirtschaftsschule bereichern das Bildungsangebot.
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